SINNVOLLE-ENERGIE-LÜHNDE
Unser Dorf-Unsere Heimat-Unsere Entscheidung
 

Schwindendes Heimatgefühl


Aus welchen Grunden ziehen z.B. junge Familien aufs Land? Oft ist es die Suche nach einer besseren Lebenqualität. Mehr persönlicher Wohnraum und günstigere Immobilienpreise, was vor allem für Eltern mit Kindern attraktiv ist. Geringere Luftverschmutzung und Ruhe. Für viele junge Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder in einer natürlichen Umgebung aufwachsen, mit viel Platz zum Spielen und der Möglichkeit, den Kontakt zur Natur zu pflegen. Radfahren, durch die Feldmark gehen und Tierbeobachtungen sind häufige Freizeitaktivitäten.

Unsere Gemeinde hat dahingehend - bisher- viel zu bieten, bezahlbaren Wohnraum, sichere Verkehrswege und eine intakte Natur direkt vor der Haustür.
Ob Spaziergänge, Radfahren, Joggen, Tierbeobachtungen (z.B. Rotmilan, Turmfalke, Bussard, Rehwild, Feldhase, Lerche, Kiebitz, Rebhühner, Kraniche, Kiebitz, Nachtigall etc.) oder sonstige Aktivitäten in der Natur – hier lässt sich der Alltag bewusst und entspannt gestalten.

Bilder Naherholungsgebiet heute und später

Mit dem Bau dieser riesigen Windenergieanlagen würden das einzige Naherholungsgebiet der Gemeinde Lühnde inklusive eines Landschaftsschutzgebietes zerstört. Dieses Naherholungsgebiet wird von vielen Menschen aus naher oder ferner Umgebung genutzt. Die Frage der "Gemeindevertreter", wie häufig die Bürger die Feldmark / unser Naherholungsgebiet tatsächlich nutzen, ist mehr als irritierend. Allein diese Bemerkung ist unangemessen, respektlos und spiegelt das Desinteresse an den Sorgen der Bürger wieder.

Bei winterlichen Wetterverhältnissen wäre es zudem wegen Eisschlaggefahr über einen langen Zeitraum nicht mehr nutzbar.

Durch diese massiven Eingriffe in die Natur und die Landschaft verliert Lühnde an Attraktivität und Lebensqualität für junge Familien. Das Identitäts- und Heimatgefühl würde bei vielen Einwohnern schwinden.

Massive Beeinträchtigung des Landschaftsbildes (Visuelle Emissionen) / Belastungen für Anwohner


Infraschall: Windkraftanlagen emittieren tieffrequente Geräusche, den sogenannten Infraschall. Obwohl aktuelle wissenschaftliche Studien keinen gesicherten Zusammenhang zwischen dem Infraschall von WEA und negativen gesundheitlichen Auswirkungen belegen, liegen die Infraschall-Pegel im Nahbereich der Anlagen über dem natürlichen Hintergrundgeräusch.
Fachleute bestätigen, dass der Schall von Windrädern – vor allem bei starkem Wind – als gleichmäßiges Rauschen oder rhythmisches "Whoosh" wahrgenommen werden kann. Studien des Umweltbundesamtes zeigen, dass solche Geräusche von manchen Menschen als störend empfunden werden oder dass sie den Schlaf beeinträchtigen können – auch wenn die Schallwerte unterhalb gesetzlicher Grenzwerte liegen.
Das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau schließt Gesundheitsschäden im Zusammenhang mit Infraschall durch Windkraftanlagen nicht aus. Eine eigene Studie des Amtes zu "Lärmwirkungen von Infraschallimmissionen" soll zeitnah veröffentlicht werden. Dabei ist festgestellt worden, dass "es körperliche und mentale Auswirkungen hat", sagte eine Sprecherin des Amtes.

Geräusche (Hörschall): Die Luftströmung an den Rotorblättern sowie mechanische Komponenten im Maschinenhaus (Getriebe, Generator) verursachen Geräusche, die für Anwohner zur Lärmbelästigung führen können.


Zerstörung der landschaftlichen Harmonie:
Die bis über 287 Meter hohen Windkraftanlagen dominieren die Landschaft und werden von vielen als „Verspargelung“ und „ästhetische/kulturelle Katastrophe“ empfunden.


Visuelle Dominanz:
Die Größe und die Bewegung der Rotorblätter verändern die visuelle Wahrnehmung der Umgebung drastisch, insbesondere in ehemals unberührten oder traditionellen Kulturlandschaften.


Beeinträchtigung des Heimatgefühls und der Naherholung:
Drastische Veränderungen im Landschaftsbild können das Identitäts- und Heimatgefühl der Anwohner beeinträchtigen und Regionen für Naherholung unattraktiver machen.

Optische Belästigung durch Befeuerung und Schattenwurf:

Lichtemissionen:
WEA über 100 Metern Höhe müssen zur Flugsicherheit nachts mit einer rot blinkenden Hindernisbefeuerung gekennzeichnet werden. Diese charakteristischen Blinkmuster, besonders bei Ansammlungen von Anlagen, wirken auf Anwohner störend.

Schattenwurf:
Der bewegte Schlagschatten der Rotorblätter kann als stark störend empfunden werden. Vorschriften begrenzen den bewegten Schatten auf maximal 30 Stunden pro Jahr und an jedem Tag auf maximal 30 Minuten auf ein Wohngebäude.

 

Von unseren Gemeindevertretern ist leider keine Unterstützung zu erwarten. In bewährter Salamitaktik informieren sie uns auf Nachfrage nur über uns schon bekannte Fakten.

Von selbst haben sich die Verantwortlichen bisher nicht dazu geäussert, wo das erforderliche Umspannwerk errichtet werden soll und ob bzw. wo evtl. ein Batteriepark seinen Platz findet?!!

Auf Nachfrage zum Thema Umspannwerk kommen ausweichende Antworten.

Obwohl ein Batteriepark schon beantragt war (aber nur VORLÄUFIG abgelehnt wurde), wird Unwissenheit vorgeheuchelt und mit unprofessionellem, kindischen Verhalten vom Thema abgelenkt.

Der Profit steht im Vordergrund!!


Ca. 2,2% der Gemeindefläche Algermissens sollen zum Bau von Windenergieanlagen zur Verfügung gestellt werden.

Ca. 13% stellt die Gemeinde Algermissen jedoch FREIWILLIG zur Nutzung bereit.

Die - von uns gewählten Gemeindevertreter - können hierzu keine nachvollziehbare Begründung liefern.


Die von uns gewählten "Bürgervertreter" interessieren sich für die Belange der Mitbürger nicht im Geringsten. Es findet keine frühzeitige, transparente, vollständige oder verständliche Kommunikation statt! Wie schon erwähnt, nur der Profit steht im Vordergrund